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Tageslosung

Früherer Präses Ulrich Jentsch gestorben

Das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt trauert um Adolf-Ulrich Jentsch. Der Darmstädter Richter war vom 1. Februar 1980 bis 17. Januar 1986 Präses der Synode des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt. Im Alter von 93 Jahren ist er in der vergangenen Woche verstorben. "Das Dekanat erinnert sich mit Dankbarkeit und Wertschätzung an seinen früheren Präses, seiner Witwe und der Familie gilt unsere herzliche Anteilnahme", so Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse. Ulrich Jentsch war zudem von 1967 bis 1991 Mitglied der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). 1974 wurde er auch in den Kirchensynodalvorstand gewählt und war in dieser Funktion zeitweise auch Mitglied der Kirchenleitung der EKHN. Jentsch begann sein Engagement in der evangelischen Kirche 1952 als Kirchenvorsteher in der Darmstädter Friedensgemeinde und arbeitete im Finanzausschuss der Evangelischen Gesamtgemeinde mit.
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Herz für Benachteiligte

Mechthild Gunkel tritt Pfarrstelle in Eberstadt-Süd an

Sie war Friedenspfarrerin und Flüchtlingspfarrerin, liebt die Kirchenmusik und blickt auch bei Reisen gern hinter die Kulissen: Mechthild Gunkel übernimmt ab Oktober die Pfarrstelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Eberstadt-Süd.
„Der Stadtteil ist so alt wie ich“, sagt Mechthild Gunkel mit einem Augenzwinkern. Das verbindet schon einmal von vornherein. Am 1. Oktober tritt sie ihren Dienst als Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Eberstadt-Süd an. Am Sonntag (28.) wird sie im Gottesdienst eingeführt.
Doch gibt es da im Süden Eberstadts noch viel mehr, wofür ihr Herz schlägt: Die Mischung der Bewohner verschiedener Herkunft, Religion und Generation findet die in Frankfurt geborene und an der Bergstraße aufgewachsene Theologin, die zuletzt in Offenbach gelebt hat, spannend. „Für die Belange aller eintreten“ will sie. Dabei liegt ihr das Wirken im Stadtteil über die Grenzen der Kirchengemeinde hinaus am Herzen. Immer schon hat sie sich für Benachteiligte eingesetzt. In Offenbach ist sie in der interkulturellen Arbeit engagiert und stellvertretende Vorsitzende im Deutsch-türkischen Forum in Stadt und Kreis Offenbach.
Mechthild Gunkel hat nach dem Studium der Kirchenmusik evangelische Theologie in Wuppertal, Hamburg, Berlin und Jerusalem studiert. Ihr Vikariat hat sie in Braunschweig absolviert, wo sie anschließend Pastorin in der evangelisch-reformierten Gemeinde war. Ihr Weg führte sie weiter nach Köln. Hier war sie fünf Jahre lang als theologische Referentin in der Bundesgeschäftsstelle der Evangelischen Studierendengemeinde tätig. Nach einer Pfarrstelle in Offenbach wurde sie Flüchtlingspfarrerin in Schwalbach am Taunus, danach Beauftragte für Friedensarbeit in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).
Mechthild Gunkel liebt und pflegt den Blick über den Tellerrand hinaus. So gehört bei ihr zur Theologie auch das Interesse „an den Rändern“. Und damit meint sie etwa Politik, Soziologie, Psychologie, Geschichte und Kulturanthropologie. Sie wollte immer schon „verstehen, warum es Menschen schlecht geht“, dazu brauche es eine „politische Analyse“.
Begeistert ist die Vierundfünfzigjährige von den vielen Aktivitäten und Aktiven in Eberstadt-Süd – in der Kirchengemeinde und im Quartier. Da könne sie gut anknüpfen. Den Familiengottesdienst mit Mittagessen möchte sie unbedingt fortsetzen. Über die Verantwortung für die Kita freut sie sich. Auch darüber, dass sie in Eberstadt alle Wege mit dem Fahrrad zurücklegen kann, hat sie sich doch bereits in Offenbach in der Initiative „Stadtradeln“ engagiert. Mechthild Gunkel geht überdies gern in Programmkinos und reist leidenschaftlich gern an Orte, wo sie hinter die Kulissen gucken kann. Im Vorjahr hat die das Ivrith, also das heute in Israel gesprochene Hebräisch, beherrschende Pfarrerin etwa das jüdische Leben in New York erkundet.

Trauer um Karl-Heinz Hüttenberger

Das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt trauert um Karl-Heinz Hüttenberger, der am 5. September im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Karl-Heinz Hüttenberger war in der Auferstehungsgemeinde Kirchenmusiker und hatte über seine Gemeinde hinaus einen Auftrag für die Kirchenmusik im Dekanat erhalten. Er war lange Jahre Vorsitzender der Mitarbeitervertretung im Dekanat. Wir werden Karl-Heinz Hüttenberger ein ehrendes Andenken bewahren und seine veröffentlichten Chorsätze werden uns immer an ihn erinnern. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Barbara Themel-Reith, stellvertretende Dekanin Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt
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