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Tageslosung

Früherer Präses Ulrich Jentsch gestorben

Das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt trauert um Adolf-Ulrich Jentsch. Der Darmstädter Richter war vom 1. Februar 1980 bis 17. Januar 1986 Präses der Synode des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt. Im Alter von 93 Jahren ist er in der vergangenen Woche verstorben. "Das Dekanat erinnert sich mit Dankbarkeit und Wertschätzung an seinen früheren Präses, seiner Witwe und der Familie gilt unsere herzliche Anteilnahme", so Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse. Ulrich Jentsch war zudem von 1967 bis 1991 Mitglied der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). 1974 wurde er auch in den Kirchensynodalvorstand gewählt und war in dieser Funktion zeitweise auch Mitglied der Kirchenleitung der EKHN. Jentsch begann sein Engagement in der evangelischen Kirche 1952 als Kirchenvorsteher in der Darmstädter Friedensgemeinde und arbeitete im Finanzausschuss der Evangelischen Gesamtgemeinde mit.

Trauer um Karl-Heinz Hüttenberger

Das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt trauert um Karl-Heinz Hüttenberger, der am 5. September im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Karl-Heinz Hüttenberger war in der Auferstehungsgemeinde Kirchenmusiker und hatte über seine Gemeinde hinaus einen Auftrag für die Kirchenmusik im Dekanat erhalten. Er war lange Jahre Vorsitzender der Mitarbeitervertretung im Dekanat. Wir werden Karl-Heinz Hüttenberger ein ehrendes Andenken bewahren und seine veröffentlichten Chorsätze werden uns immer an ihn erinnern. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Barbara Themel-Reith, stellvertretende Dekanin Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt
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Liegestuhl statt Einkaufstüte
Fünf Jahre „Allianz für den freien Sonntag in der Region Starkenburg“

Der Schutz und die Bedeutung des freien Sonntags ist wieder zu einem öffentlichen Thema geworden. Das wertet die „Allianz für den freien Sonntag in der Region Starkenburg“, die vor genau fünf Jahren gegründet wurde, als Erfolg ihrer Aktivitäten.

Am 2. Juli 2009 wurde im Konfessionskundlichen Institut in Bensheim die Gründungserklärung der Allianz unterzeichnet. Darin heißt es unter anderem: „Der Sonntag gerät immer mehr unter das Diktat des Konsums und der Ökonomisierung. Der arbeitsfreie Sonntag ist bedroht. Die Allianz fordert einen konsequenten Schutz der arbeitsfreien Sonn- und Feiertage und ruft dazu auf, den Menschen in den Mittelpunkt allen wirtschaftlichen Handelns zu stellen.“ Erstunterzeichner und Gründungsmitglieder waren die sechs evangelischen Dekanate in der Propstei Starkenburg, die drei katholischen Dekanate Bergstraße, der DGB-Region Südhessen sowie Ver.di-Südhessen sowie der Olympische Club Starkenburg. Inzwischen hat die regionale Allianz starken Zulauf bekommen. Zahlreiche Kirchengemeinden, Bildungseinrichtungen und Kommunen wie Heppenheim oder Rimbach sind Mitglied der Sonntagsallianz geworden. Als erste politische Organisation trat der SPD-Unterbezirk Bergstraße der Allianz bei.

Durch zahlreiche Aktivitäten in den vergangenen fünf Jahren ist es der Starkenburger Allianz nach eigenen Angaben gelungen, den Wert des freien Sonntag wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. So fand unter anderem die Wanderausstellung „Mein Sonntag“, in der sich unterschiedliche Menschen dazu äußern, welche Bedeutung der Sonntag für sie persönlich hat, große Beachtung. Die großformatigen Porträts wurden in verschiedenen Kommunen in Südhessen gezeigt. Am 3. März 2011, zum 1690. Jahrestag des freien Sonntags, fanden in der Region Starkenburg zeitgleich verschiedenen Aktionen und Kundgebungen statt. Am 3. März des Jahres 321 hatte der damalige Kaiser Konstantin den Sonntag erstmals zum arbeitsfreien Tag erklärt. Das markiert den Beginn des staatlichen Sonntagsschutzes. Auf Initiative der Starkenburger Allianz hatte der Kreis Bergstraße im vergangenen Jahr einen Sonntagsschutzbericht vorgelegt, der Angaben über die Sonntagsarbeit im Landkreis macht. Er ist der erste seiner Art in Hessen. Für den Antrag, einen landesweiten Sonntagsschutzbericht zu veröffentlichen, gab es im hessischen Landtag keine Mehrheit.

Neben Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen gegen verkaufsoffene Sonntage wie „Liegestuhl statt Einkaufstüte“ setzte sich die Allianz auch juristisch gegen die Zunahme der Sonntagsarbeit zur Wehr. So klagten die Gewerkschaft ver.di und das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt zum Teil erfolgreich gegen verkaufsoffene Sonntage in Darmstadt. Der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel erklärte die hessische Bedarfsgewerbeverordnung in wesentlichen Punkten für rechtlich unzulässig. Geklagt hatten ver.di sowie die evangelischen Dekanate Vorderer Odenwald und Darmstadt-Stadt.

Die Starkenburger Allianz war die erste Sonntagsallianz in Hessen. Inzwischen hat sich eine Allianz für Nordhessen gegründet sowie eine Allianz, die auf Landesebene tätig ist. Das erste Vorbereitungstreffen dazu fand in Heppenheim statt.
Die Allianz für den freien Sonntag in Starkenburg will sich weiter für den freien Sonntag und gegen Sonntagsarbeit engagieren. Dabei soll künftig der Gesundheitsschutz mit in den Blick genommen werden. Die Allianz will thematisieren, inwiefern der freie Sonntag ein gutes Rezept gegen die bedrohliche Zunahme psychischer Erschöpfung und die neue Volkskrankheit „burn out“ sein kann. Dazu plant sie ab Januar 2015 eine Veranstaltungsreihe.
Veranstaltungskalende r

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